Saison 2017

Abstiegsk(r)ampf

Nach der überragenden Vorsaison, gekrönt durch die Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg von der Bezirksstaffel 1 in die Staffelliga, wollten wir im neu gewonnenen Tennisoberhaus frech und unbekümmert aufspielen. Das oberste Ziel: Klassenerhalt! Nach langwieriger Knieverletzung ging es in dieser Saison auch darum, unsere Vereinsikone Hoeneß Schritt für Schritt wieder an das Team heranzuführen. Außerdem konnten wir uns durch einen Transfercoup die Dienste von Steffen Flad sichern – er hatte genug vom Mittelmaß in Neuhausen.

Anfang Mai ging es vor heimischer Kulisse direkt gegen den Absteiger aus der Kreisklasse und somit den Favoriten in unserer Sommerrunde. Die Tennisabteilung des TV Uhingen 1 wurde ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Dies zeigte bereits die Präsenz der gegnerischen Spieler, die sich noch vor dem ersten Match auf Platz 1 die Bälle um die Ohren droschen. Leider fiel bei der ersten Partie der neuen Saison neben dem Langzeitverletzten Joachim Ludwig auch unsere Nummer 1 Sascha Krüger aus. Einzig Mathias Wörl aka Matze Wörlpool konnte sein Einzel an Position 4 für sich entscheiden. Somit verloren wir unser Auftaktspiel deutlich mit 1:5. Laut eigener Aussage standen die genannten gegnerischen Spieler erstmals seit 2 Jahren wieder auf dem Platz – unnötig zu erwähnen wie das Ergebnis ausgefallen wäre, wenn die Kameraden frisch aus dem Wintertraining angereist wären.

Bereits eine Woche später reisten wir zu unserem ersten Auswärtsspiel nach Gruibingen – dem ein oder anderen sicherlich bekannt durch sein süffiges Hopfengetränk. Bei strahlendem Sonnenschein entwickelte sich eine enge Partie. Unsere Nummer 1 Sascha Krüger war glücklicherweise wieder dabei und schlug seinen Gegner in gewohnter Manier mit 6:3 und 6:3. Der völlig entnervte und anscheinend noch vom Vortag alkoholisierte Gegner musste seine Emotionen nach der Partie erstmal in den Griff bekommen – entschuldigte sich anschließend aber fairerweise bei unserer Nummer 1. Maxi Stratmann gewann ebenfalls sein Einzel und das gewonnene Doppel Wörl/Baur sicherte uns den äußerst knappen aber verdienten Auswärtssieg. Wir waren in der Liga angekommen! Die Heimreise traten wir so gut gelaunt an, dass wir uns eine Ehrenrunde nicht verkneifen konnten (unser Mannschaftsführer hatte seine Jacke in der Kabine hängen lassen, was er glücklicherweise erst nach der Auffahrt auf die Autobahn bemerkte).

Nach 6 Wochen Pause ging es zum nächsten Auswärtsspiel nach Bempflingen. Anscheinend hat uns die Pause etwas aus dem Rhythmus gebracht, denn wir verloren unsere Begegnung leider mit 4:2. Erstmals seit über einem Jahr stand Joachim Ludwig zumindest wieder im Kader – wurde jedoch für die noch kommenden Aufgaben geschont. Nach den Einzeln war für unsere Truppe noch alles möglich, doch leider verloren wir beide Doppel und mussten mit einem 2:4 aus unserer Sicht die Heimreise antreten.

Zu unserem letzten Auswärtsspiel machten wir uns auf nach Treffelhausen. Der bis dato unangefochtene Abstiegskandidat hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine einzige Partie für sich entscheiden können. In voller Mannschaftsstärke traten wir unsere Begegnungen an, mussten aber ziemlich schnell einsehen, dass es hier für uns nichts zu holen gibt. Die an Nummer 1 und 2 top-gesetzten Akteure von Treffelhausen, die bis zu dieser Partie noch überhaupt nicht in Erscheinung getreten waren und sich vorrangig als Kreisläufer im Handball bewegen, ließen uns beim 1:5 keine Chance. Einziger Lichtblick an diesem gebrauchten Tag war das lang ersehnte Comeback unserer Nummer 2, die im Doppel alles gegeben hat, aber dennoch glücklos blieb. Die Nummer 1 von Treffelhausen war gleichzeitig auch der ortsansässige Metzger und verköstigte uns mit selbstgemachtem Schnitzel. Aussage von ihm: „Hätte ich nicht so lange auf dem Platz stehen müssen (Marathon-Match gegen Sascha), hätte ich etwas Besseres gezaubert“. Zerknirscht, wohl wissend, dass der Abstieg nur noch schwer zu verhindern ist, stapften wir über einen als Fußballplatz deklarierten Acker zum Vereinsheim, welches dem Treffelhauser-Bürgertum vornehmlich als sonntägliche Zockerhöhle dient.

Gut erholt und fokussiert traten wir Ende Juli vor eigener Kulisse zu unserem letzten Spiel der Saison gegen unsere Freunde (bei den Aktiven auch bekannt als W******) aus Wolfschlugen an. Die Kulisse war prächtig und so versammelten sich die aktiven Damen samt Freunden zu unserem fast schon traditionellen Weißwurstfrühstück auf der Anlage. Rechnerisch hätte uns wohl nur noch ein 6:0 gerettet wobei wir auch hier von den Ergebnissen auf den anderen Plätzen abhängig waren. Ersatzgeschwächt traten unsere Nachbarn aus Wolfschlugen an und es entwickelte sich eine offene Partie. Sascha gab alles, musste sein Einzel aber verletzungsbedingt im Match-Tie-Break hergeben. Unserem Mannschaftsführer versagten gewohnt die Nerven und auch dieses Match ging im Match- Tie-Break verloren. Besser machten es Maxi und Matze die auf 2:2 nach den Einzeln stellten. Dank des besseren Satzverhältnisses konnten wir das 3:3 für uns entscheiden. Trotz des zweiten Saisonerfolgs konnten wir den Abstieg nicht verhindern.

Alles in allem, war es mit 2 Siegen und 3 Niederlagen eine durchaus respektable Leistung. In unserer 6er Gruppe gab es 4 Mannschaften mit einer 2:3 Bilanz – leider hat es aufgrund der schlechteren Matchbilanz die TA TSV Sielmingen erwischt. Mit etwas Glück wäre ein Verbleib in der Staffelliga absolut möglich gewesen. So heißt es jetzt Mund abwischen und in der kommenden Saison den Wiederaufstieg anpeilen. Wir kommen wieder!

Gratulieren möchten wir an dieser Stelle nochmals unseren aktiven Damen zum wohlverdienten Aufstieg! Starke Leistung Mädels.

Es spielten: Sascha Krüger, Joachim Ludwig, Felix Baur (MF), Maxi Stratmann, Mathias Wörl und Steffen Flad.

 


 

 

Saison 2016

Wer steigt net gern auf?

Viele Jahre des nicht enden wollenden Trübsinns mussten vergehen, bis die Zeit der Aktiven Herrenmannschaft 1 endlich gekommen war, als Meister der Bezirksstaffel 1 in die Annalen der Vereinsgeschichte einzugehen und sich für immer unsterblich zu machen.

Dabei begann die Saison ganz und gar nicht wie gewünscht. Es war vielmehr wie jedes Jahr als wir nach einer langen beschwerlichen Reise die Sportanlage in Bad Dietzenbach erreichten. Uns erwarteten bei trüben Wetterverhältnissen Plätze die in einem erbärmlichen Zustand waren. Als Krönung durfte natürlich das obligatorische Frühschoppenkonzert nicht fehlen. Diesmal feierte der Musikverein Gosbach sein 50-jähriges Fahnenjubiläum und beglückte uns pünktlich zu Spielbeginn mit einem unerschöpflichen Repertoire volkstümlicher Blasmusik-Hits. Leider hatten wir tags zuvor die Dirndl-Party mit der Radlerband aus dem Allgäu verpasst. Aufgrund dieser widrigen Umstände mussten wir mit einer Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten.

Nach diesem Fehlstart konnten wir gegen die Jünglinge vom TV Bissingen/Teck Wiedergutmachung betreiben und einen ungefährdeten Sieg bejubeln. Erwähnenswert war noch das ausbaufähige Debüt unseres Neulings Matze, den wir direkt von der Theke des Match Centers abwerben konnten.

Gerüstet für das nächste Abenteuer verschlug es uns wiederum an den Rand der Schwäbischen Alb, diesmal nach Kuchen. Auch dort sollte schon die nächste Überraschung auf uns warten. Die örtliche Jugendfeuerwehr veranstaltete in der vergangenen Nacht das traditionelle Sonnwendfeuer auf der Tennisanlage. So kamen uns noch die letzten berauschten Partygäste entgegen und rund um die Tennisplätze waren die Aufräumarbeiten in vollem Gange. So durften wir uns in der provisorischen Bar zwischen leeren Whisky- und Wodkaflaschen umziehen. Auch die spärlich vorhandenen sanitären Einrichtungen ließen viele Wünsche offen. So gestaltete sich das übliche Einschüchtern des Gegners durch die Verbreitung unangenehmer Düfte als äußerst schwierig. Das einzige WC stand ziemlich unter Wasser weil es anscheinend nur notdürftig mit einem Feuerwehrschlauch ausgespritzt wurde, um die gröbsten Überreste der vergangenen Nacht zu beseitigen. Von einer Dusche haben die Einheimischen wohl auch noch nie gehört. Wahrscheinlich benutzen Sie stattdessen den nahegelegenen Bach oder einen Feuerwehrschlauch. Leider musste auch unser Gegner der Sonnwendfeier Tribut zollen und konnte nicht in voller Mannschaftsstärke antreten. Wir nahmen dieses Geschenk dankend an und machten uns diesmal zwar etwas streng riechend aber mit dem erhebenden Gefühl eines Sieges auf den Rückweg.

Am darauffolgenden Sonntag sollte es zu der schicksalsträchtigen Begegnung beim TC Bempflingen kommen. Nach den Einzeln hielt uns nur noch Sascha am Leben, der gewohnt souverän sein Spiel gewinnen konnte. Es musste also ein Wunder her, das sogar die Erscheinung der Heiligen Jungfrau Maria in den Schatten stellen würde, um nicht schon wieder den Aufstieg zu verpassen. Durch eine geschickt gewählte Aufstellung unseres Kapitäns Felix und seiner schon legendären Nervenstärke im Matchtiebreak des alles entscheidenden Doppels konnten wir doch noch mit dem Gesamtsieg von dannen ziehen.

Da unsere Gegner an den letzten beiden Spieltagen mit Schläger und Filzkugel nicht viel anzufangen wussten, stand der rauschenden Meisterschaftsfeier zusammen mit unseren Damenmannschaften, die diesmal immerhin nicht abgestiegen sind, nichts mehr im Wege. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an unseren Spender Rainer, der diesmal leider nicht mitspielte, aber dafür einen Kasten Hefe-Weißbier springen ließ. In diesem Sinne möchte ich mit den Worten einer Ikone der Sielminger Kneipenkultur schließen, die da lautet “Wer drengt net gern ?“ und dies als unser Motto für die kommende Tennissaison ausgeben.

Bei den Aufsteigern spielten: Sascha Krüger, Joachim Ludwig, Felix Baur (MF), Maxi Stratmann, Mathias Wörl

 


 

Saison 2015

Mit dem klaren Ziel dieses Jahr den Aufstieg endlich perfekt zu machen reisten wir zu unserem ersten Spiel nach Oberensingen. Leicht ersatzgeschwächt entwickelte sich eine enge Partie. Maxi Stratmann gewann sein erstes Verbandsspiel  für die aktive Herrenmannschaft souverän im Match-Tie-Break. Am Ende gewannen wir unser erstes Saisonspiel beim Stand von 3:3 nach Sätzen (8:7). Herzlichen Dank an dieser Stelle an Matthias Feuerbacher und Kurt Hertler, die uns bei diesem Zittersieg erfolgreich aushalfen.    

Eine Woche später fuhren wir zu unserem nächsten Auswärtsspiel ins nahegelegene Trochtelfingen. Die Anfahrt bot genügend Zeit sich auf den Gegner einzustellen und so fegten wir diesen mit einem deutlichen 6:0 Erfolg vom Platz. Christoph Hertler gab sich die Ehre und bestritt sein bestes aber gleichzeitig auch letztes Match in diesem Sommer.

Unser erstes Heimspiel bestritten wir zwei Wochen später gegen Reutlingen. Auch hier gewannen wir bei hochsommerlichen Temperaturen souverän mit 6:0. Somit war klar, dass es am letzten Spieltag gegen Wolfschlugen um den Aufstieg ging. Wolfschlugen hatten bis dahin ebenfalls alle Partien klar gewonnen.

Für den perfekten Saisonabschluss war alles vorbereitet und so wurde kurzerhand sogar ein Pool organisiert und aufgestellt. Dieser sollte allerdings im Anschluss dazu dienen bei einer teils hitzigen Partie die Gemüter wieder abzukühlen. Leider verloren wir das entscheidende Duell mit 6:8 wobei wir nach den Einzeln schon deutlich zurück lagen. Wieder einmal verpassten wir den Aufstieg knapp und mussten uns mit dem zweiten Platz begnügen. Trotz dieser herben Niederlage feierten wir mit den Damen-Mannschaften unseren Saisonabschluss bis tief in die Nacht. Vielen Dank an dieser Stelle für das gelungene Fest!

Auf ein Neues in 2016…

Es spielten: Sascha Krüger, Joachim Ludwig, Felix Baur (MF), Maxi Stratmann, Christoph Hertler, Matthias Feuerbacher und Kurt Hertler

Felix Baur

Termine Tennis

Keine Termine

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Unsere Spitzenturner turnen ihre Übungen auf Spezialböden. Diese ermöglichen gewagte Sprünge, große Rollen und natürlich umfassende Sicherheit. Um im kommenden Jahr auf Bezirksliganiveau Wettkämpfe ausrichten zu können, benötigen wir dringend einen Anbau zum bestehenden Spezialboden. Dieser stellt mit vielen tausend Euro eine außerordentlich große Investition dar, weshalb wir alle Fans und Mitglieder um Unterstützung bei dieser Aktion bitten wollen. Als Sieger können wir den Anbau sicher finanzieren.

Aktuelle Platzierung: Platz 3
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